New Simplicity Photography

Category : Landkarten

Bilder aus Afrika

Bilder aus Afrika
Bilder aus Afrika

Bilder aus Afrika

Sicher haben Sie schon typische Bilder aus Afrika gesehen:

• Kamelkarawanen, die durch die Wüste von Libyen oder die Serengeti ziehen, • Naturparks, z. B. in Namibia oder Kenia mit exotischen Tieren und Pflanzen, • Einwohner von Algerien, Burundi oder Ghana in farbenfroher Kleidung, • die Pyramiden von Ägypten oder • die reich verzierten Paläste in Marokko, Kamerun oder Zentralafrika

Atemberaubende Sonnenuntergänge, unendliche Weiten und moderne Großstädte verschmelzen zu einer einzigartigen Kulisse eines Urlaubs, der Ihnen sicher ein Leben lang in angenehmer Erinnerung bleiben wird.

Urlaub in bekannten Regionen, wie z. B. entlang der berühmten Garden Route quer durch Südafrika oder an der Elfenbeinküste bietet Ihnen viele Möglichkeiten. Erleben Sie Delfine oder Wale in der Plettenberg Bay, tauchen Sie ein in eine fantastische Unterwasserwelt oder genießen Sie den Kick auf einer Safari durch Nationalparks oder auf Safari. Hautnah die „Big Five“ erleben: Büffel, Elefant, Leopard, Nashorn und Löwe – das ist ein einmaliges Abenteuer, wie es Ihnen nur dieser Kontinent bieten kann. Natürlich kann man auf solchen Touren auch seine Erlebnisse auf Bilder aus Afrika bannen, um sich noch lange nach dem Urlaub an den Highlights zu erfreuen.

Einen Aufenthalt in einer Oase sollte man ebenfalls einmal erlebt haben. Reiseanbieter haben Wüstensafaris im Programm. So kann man beispielsweise in einem Wüstenhotel in der Sahara während eines Tunesien Urlaubs übernachten. Beeindruckend sind die großen oder kleinen fruchtbaren Fleckchen Erde rund um die Wasserreservoire inmitten der kargen Sandlandschaft. Doch Afrika bietet nicht nur landschaftliche, sondern auch kulturelle Reize. Ein berühmtes Beispiel für die enorme Baukunst der Frühgeschichte bieten dabei die Pyramiden von Gizeh in Ägypten, die zu den sieben Wundern der Erde zählen. Auch sie sind häufiges Motiv von Bildern aus Afrika.

Ganz anders präsentieren sich die prunkvollen Bauwerke, wie der Lamido-Palast in Ngaoundéré in Kamerun, die Palastanlage von Antananarivo auf Madagaskar oder einer der imposanten Paläste in Marokko. Sogar Schlösser können in Afrika entdeckt werden, wie beispielsweise in Gondar in Äthiopien. Eher schlicht wirken hingegen die Kirchen Afrikas, wobei man hier den Einfluss der Kirchenbauten in Europa häufig wiederfindet. Alle diese Sehenswürdigkeiten können Sie auf Bildern von Afrika bewundern und in natura in Ihrem Reiseland erleben.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die herrlichen Küsten des Festlandes, wie die Elfenbeinküste, sowie der zahlreichen Inseln. Traumhafte Strände finden sich auf den Kap Verden, Madagaskar, Mauritius oder Tansania – Sansibar. Diese sind auch ein Geheimtipp für eine romantische Inselhochzeit mit anschließenden Flitterwochen.

Bilder aus Ägypten Bilder aus Algerien Bilder aus Botswana
Bilder aus Burkina Bilder aus Tschad Bilder aus Guinea
Bilder aus Komoren Bilder aus Kongo Bilder aus Lesotho
Bilder aus Libyen Bilder aus Madagaskar Bilder aus Mali
Bilder aus Marokko Bilder aus Mauretanien Bilder aus Niger
Bilder aus Nigerien Bilder aus Sambia Bilder aus Sierra Leone
Bilder aus Simbabwe Bilder aus Somalia Bilder aus Sudan
Bilder aus Swasiland Bilder aus Tansania Bilder aus Tunesien
Bilder aus Uganda Bilder aus Zentral Afrika

Nordkorea

Nord Korea

Eine Reise nach Nordkorea, welches neben China, Russland und Südkorea liegt, wird Ihnen sicherlich lange in Erinnerung bleiben. In diesem totalitär regierten Land ist es seit einiger Zeit möglich, sich auch als Tourist dort aufzuhalten. Jedoch gibt es keinen Individualtourismus und auch Unternehmungen auf eigene Faust sind nicht möglich. Sobald Sie in Nordkorea eintreffen, werden Ihnen zwei Reiseleiter zugeteilt. Von diesen werden Sie fortan auf Schritt und Tritt begleitet – so lange, bis Sie das Land wieder verlassen. Sofern Sie sich diesen Reiseleitern gegenüber fair verhalten, sind es in der Regel zwei recht angenehme Bodyguards.

Hinsichtlich des Programms, das man in Nordkorea absolvieren möchte, kann man zwar Wünsche äußern, meist ist es aber so, dass die Reiseleiter bestimmen, wann es wohin geht. Dennoch gibt es viele schöne Stätten zu besuchen. Die meisten Reisen nehmen ihren Lauf von der Hauptstadt Pjöngjang aus. Bei Fahrten durch die Stadt werden Sie sicherlich den Cuch’e Turm zu sehen bekommen und auch den Kim-II-Sung Platz. Zahlreiche Statuen der Staatsführer Kim-II Sung und Kim Jong II sind immer und überall zu erblicken.

Von Pjöngjang aus können mehrere Reiseziele anvisiert werden. Eine Reise in die demilitarisierte Zone an der Grenze zu Südkorea ist derart bizarr, dass man diese Eindrücke unbedingt mitnehmen sollte. Von Käsong ausgehend begibt man sich nach Pammunjom, dem Ort, an dem das Waffenstillstandsabkommen zwischen Nord- und Südkorea unterzeichnet wurde. In dem entsprechenden Raum hat man die Möglichkeit, die Grenze nach Südkorea zu überschreiten. Außerhalb dieses Gebäudes steht der Kijong-dong, der höchste Fahnenmast der Welt.

Auch das Myohyang-Gebirge ist einen Besuch wert. Denn hier können wunderschöne Wanderungen unternommen werden. Zwar sind die Reiseleiter immer dabei, aber dennoch ist die Erkundung der freien Natur etwas Seltenes in Nordkorea. Hier in der Nähe darf auch der Pohyon-Tempel besichtigt werden. Dies ist in dem atheistischen Staat eher eine Seltenheit. Ganz wichtig ist der Besuch der Freundschaftsausstellung. In unzähligen in das Berg-Massiv gehauenen Räumen sind die Geschenke an die Staatsführer ausgestellt. Man kann sich leicht vorstellen, wie beeindruckend diese Ausstellung auch für Touristen ist.

Nur schwer zu erreichen ist das Chilbo-Gebirge. Wer dieses besichtigen möchte, der sollte den Ausflug bereits in Deutschland buchen. Denn in diesem Gebiet hat man sowohl Zugang zu einem schönen Strand als auch zu einem Gebirge, welches durchwandert werden kann.

Nordkorea ist einen Besuch wert, soviel steht fest. Allerdings muss man dafür etwas über seinen Schatten springen und die dort herrschenden Verhältnisse sowohl in politischer als auch menschenrechtlicher Sicht ignorieren. Denn Kritik am Staat und seinen Ausschweifungen sollten auf jeden Fall unterlassen werden. Übrigens sollten Sie auch grundsätzlich nachfragen, ob Sie bestimmte Gebäude, Statuen oder Panoramen fotografieren dürfen. Kontakt zu den Einheimischen ist strengstens verboten.

Simbabwe

Simbabwe

„Großes Haus aus Stein“ bedeutet Simbabwe, wenn man es frei aus der Sprache der hier ansässigen Shona übersetzt. Und tatsächlich befindet sich auf einem Hochplateau eine Ausgrabungsstätte von großen, steinernen Gebäuden aus dem 12. Jahrhundert. Dieser alte Stadtstaat lebte vom Goldhandel und ein ausgedehnter Spaziergang über dieses National Monument ist wahrlich beeindruckend.

Das Urlaubsland im südlichen Afrika lockt seine Reisenden aber nicht so sehr mit Ausgrabungsstätten, sondern vielmehr mit einer bezaubernden landschaftlichen Vielfalt, üppiger Vegetation und vielen exotischen Tieren, die es hier zu beobachten gibt. Auch Sportler haben dieses Reiseziel längst für sich entdeckt. Kajak oder Rafting sind hier genauso möglich wie ausgedehnte Wandertouren, sodass sich auch Rucksacktouristen in Simbabwe sehr wohl fühlen. Rund um Ihr Reiseziel reihen sich die Länder Sambia, Botswana, Mozambique und Südafrika aneinander.

Die Hauptstadt Harare, zugleich auch die größte Stadt des Landes Simbabwe, liegt im Nordwesten. „Sunshine City“ wird diese Stadt häufig genannt und gilt als guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Safaris zu den touristisch interessanten Zielen. Wer sich für die Geschichte des Landes interessiert, kann sich im Queen Victoria Museum viele Informationen beschaffen und zahlreiche sehenswerte Artefakte bewundern.

Für den Tourismus von sehr hohem Wert sind die Viktoriafälle. Wer seinen Urlaub in dieser Region verbringt, ohne die größten Wasserfälle der Erde besucht zu haben, hat eines der beeindruckendsten Naturschauspiele, die dieser Kontinent zu bieten hat, verpasst. Äußerst beeindruckend wirken die Fälle, wenn der Urlauber sich bei einem Rundflug diese Wassermassen aus der Luft anschauen kann, deren Gischt man noch in 30 km Entfernung sieht. Auch eine Bootsfahrt auf dem Sambesi bis dicht an die Fälle heran ist eine absolute Attraktion.

Etwa 120 km von den Viktoriafällen entfernt befindet sich der Hwange-Nationalpark, der größte Nationalpark des Landes. Von Safari-Camps aus können Urlauber hier auf gut angelegten Straßen durch den Park fahren und die beeindruckende Vielfalt an Tieren beobachten. Besonders bekannt ist der Hwange-Park für seine Elefantenherden. An vielen Wasserlöchern im Park wurden eigens Hochstände für Touristen errichtet, damit sie die Tiere hautnah beobachten können.

Weitaus kleiner als der Hwange, aber dafür ein absolutes Kleinod, ist der Mana-Pools-Nationalpark am Sambesi. Wer seinen Urlaub in diesem Teil Afrikas verbringt, darf eine Reise in diesen wohl schönsten Park des ganzen Landes nicht versäumen. Einzigartig ist, dass Reisende hier den Tieren zu Fuß auf die Spur kommen dürfen. Das ist in vielen anderen Naturreservaten nicht gestattet. Bei ausgedehnten Wanderungen kann man Nashörner, Elefanten, Büffel und Flusspferde beobachten. Kletterfreunde und Bergwanderer finden im östlichen Hochland ihr Terrain. Täler, Schluchten und steile Felswände prägen das Landschaftsbild von Simbabwe.

Lesotho

Lesotho

Sie wird „Königreich der Himmel“ genannt, diese kleine Enklave, die vollständig von Südafrika umgeben ist. Das Königreich Lesotho liegt komplett auf einer Höhe von über 1.100 Metern und ist ein kleines Juwel für den Tourismus, der hier noch kaum erschlossen ist. Dafür findet der Reisende hier aber Möglichkeiten, die er in diesem Teil Afrikas ganz sicher nicht vermutet hätte.

Sportlich sollte der Urlauber sein, den es in dieses bezaubernde Urlaubsland verschlägt. Außerdem sollte er sich für die einzigartige Natur begeistern können, dann wird Lesotho sicher zu einem Reiseziel, an das er gern zurückkehren wird. Ein touristisches Highlight dieses Landes ist das Pony-Trekking. Diese Fortbewegungsart ist aus der Notwendigkeit entstanden, die teilweise unwegsamen Berglandschaften zu durchqueren. Das hier heimische Basotho Pony eignet sich dafür ganz hervorragend.

Eine wunderschöne Trekking-Tour führt den Reiter zu den bedeutendsten Wasserfällen des Landes. In teilweise atemberaubend schönen Kaskaden stürzen sich die Gebirgsbäche in der Nähe von Ribaneng, Ketane und Maletsunyane in die Tiefe. Ganz in der Nähe der Maletsunyane-Fälle findet der aufmerksame Beobachter fossile Fußspuren von Dinosauriern, die in grauer Vorzeit diese Gegend bewohnt haben.

Der Ausritt endet in Semonkong. Von hier aus bestehen Rückflugmöglichkeiten in die Hauptstadt. Urlauber können diese Tour aber noch verlängern und weiterreiten nach Ha Ramabanta. Von hier aus ist eine Rückfahrt mit dem Auto in die Hauptstadt Maseru kein Problem. Dieses Land auf dem Rücken der bezaubernden kleinen Pferde zu entdecken ist ein Erlebnis, wie man es sonst kaum irgendwo finden kann.

Die Hauptstadt Maseru bietet dem Reisenden einige touristisch hochinteressante Ziele auch in der näheren Umgebung an. Den historischen Friedhof und den königlichen Palast sollte man bei einem Urlaub in Lesotho gesehen haben. Von Maseru können Reisende interessante Ausflüge in die Umgebung unternehmen. Eine Reise nach Ha-Khotso sollte unbedingt auf dem Programm stehen. Die beeindruckenden Felszeichnungen, die hier sehr gut erhalten sind, stammen von den Buschmännern, die einst dieses Land bevölkerten.

Reisen durch Lesotho sind eine perfekte Mischung aus Abenteuer und Sport in einer der beeindruckendsten Berglandschaften, die Afrika zu bieten hat. Sogar alpiner Wintersport ist in diesen Gebirgen möglich.

Wer seine Reise durch das „Königreich der Himmel“ mit dem Auto machen möchte, sollte ein Allradfahrzeug wählen. Im Gebirge sind plötzliche Regen- oder Schneefälle immer möglich und die Straßen sind überwiegend nur mit Schotter belegt. Kultstatus besitzt der höchstgelegene Pub, das Sani-Top-Chalet. Wer hier übernachten möchte, muss vorher reservieren, denn die Zimmer sind sehr gefragt und schnell ausgebucht. Die Fahrt vom Sani-Pass durch das Lesotho-Gebirge gehört zu den schönsten Strecken Afrikas.

Sambia

Sambia

Tausend Meter über dem Meeresspiegel liegt das von Tälern und Schluchten umgebene Plateau, auf dem sich das Staatsgebiet von Sambia befindet. Das Land der fallenden Wasser, wie die Einheimischen es gern bezeichnen, ist ein Reiseziel, das jedem Reisenden einzigartige Erlebnisse bescheren kann. Der Tourismus im Land konzentriert sich natürlich stark auf die weltbekannten Viktoriafälle und die einzigartigen Nationalparks. Aber Sambia hat seinen Gästen noch eine ganze Reihe weiterer touristisch interessanter Ziele zu bieten, die einen Urlaub in diesem Binnenstaat im südlichen Afrika zu einem unvergesslichen Erlebnis machen werden.

Gleich acht Länder sind es, die Ihr Reiseziel umrahmen. Dazu zählen z. B. Mosambik, Angola, Simbabwe, die Republik Kongo sowie Tansania, Malawi und je ein kleiner Zipfel von Namibia und Botswana. Bei einer Reise nach Sambia darf natürlich ein Besuch der größten Wasserfälle der Welt nicht fehlen. 30 km weit ist die sprühende Gischt zu sehen und die darauf scheinende Sonne verwandelt die feinen Wassertropfen in ein Kaleidoskop von Farben. Dieses Naturschauspiel ist wirklich einzigartig.

Besonders mutige Reisende haben die Möglichkeit, sich vor dieser Kulisse an einem Bungeeseil von der Viktoriabridge etwa 110 Meter in die Tiefe fallen zu lassen. Im nahegelegenen Mosi-Oa-Tunya-Nationalpark leben die sehr seltenen weißen Nashörner. Neben den Viktoriafällen gibt es mehr als zwanzig inzwischen bekannte Wasserfälle, von denen die des Kalungwishi-Flusses im Norden die beeindruckendste Serie darstellen.

Die Reise durch dieses Urlaubsland mit seinen unzähligen Naturschauspielen sollte in der Hauptstadt Lusaka beginnen. Viele Museen, allen voran das Lusaka National Museum, bieten beeindruckende Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Landes. Die zahlreichen afrikanischen Märkte, teilweise vor der Kulisse eleganter, moderner Hochhäuser, bilden einen attraktiven Kontrast und zeigen die bunte Lebensfreude und im Kabwata Kulturdorf kann der Urlauber die vielfältigen künstlerischen Arbeiten bewundern, die die Einwohner des Landes noch in traditioneller Handarbeit anfertigen.

Das größte Binnengewässer in Sambia ist der Tanganjika-See. Bekannt durch seinen Fischreichtum kommen hier besonders Angler auf ihre Kosten. Boote und Ausrüstungen können gemietet werden und es gibt sicher kaum etwas Schöneres, als in der Dämmerung über dem Tanganjika-See die Sonne auf- oder untergehen zu sehen. Aber auch für jede Art von Wassersport ist dieser See ausgezeichnet geeignet und es gibt Bootsrundfahrten. An den Ufern befinden sich zahlreiche touristische Einrichtungen, unter anderem auch ein landschaftlich äußerst reizvoll angelegter Golfplatz.

Der mächtigste Fluss Afrikas, der Sambesi, ist für diese Ferienregion nicht nur der Namensgeber, sondern auch eine sehr wichtige Lebensader. Er entspringt im Hochland von Sambia, nahe der Grenze zu Angola. Auf seinem langen Weg bis zu seiner Mündung in den Indischen Ozean bietet er an seinen Ufern zahlreichen Wildtieren einen geschützten Lebensraum, den Urlauber besonders im Unteren Sambesi Nationalpark wunderbar erkunden können.

Uganda

Uganda

Für Afrika ungewöhnlich viele Gewässer und der weiße Nil machen Uganda zu einem der fruchtbarsten Länder des afrikanischen Kontinents. In weiten Teilen dieses Urlaubslandes hat der Tourismus gar keine Bedeutung und so ist es ein Reiseziel für Individualisten mit einem Schuss Abenteurerblut. Eingerahmt wird das Land Uganda von den Ländern Ruanda und Tansania im Süden, dem Sudan im Norden, Kenia im Westen und der Demokratischen Republik Kongo, die westlich liegt.

Tierfreunde und Naturliebhaber werden den Urlaub hier genießen, weil sie Außergewöhnliches sehen und erleben können. Als Reisender findet man eine ganze Reihe von touristisch sehenswerten Zielen und so ist Urlaub in Uganda eine Mischung aus dem Weg zurück zur Natur und zurück in die Vergangenheit eines außergewöhnlichen Landes.

Beginnen Sie Ihre Reise in der Hauptstadt Kampala. 1890 baute Frederick Lugar ein Fort als Außenposten der British East Africa Company auf einem Hügel, der der Stadt zu ihrem Namen verhalf. Der „Antilopenhügel“ war die Heimat der Impala-Antilopen, die dem ugandischen Königsgeschlecht der Buganda gehörten.

Die Stadt hat Sakralbauten aller Weltreligionen, deren Besichtigung die Reise durch Kampala interessant gestalten. Unbedingt auf den Besichtigungsplan gehören die Kasubi-Tombs, etwas außerhalb der Hauptstadt. Die gut erhaltenen Königsgräber sind das spirituelle und religiöse Zentrum der Buganda und bieten imposante Einblicke in die Vergangenheit des Landes.

Am Ufer des Viktoriasees liegt Entebbe. Besonders der botanische Garten verdient hier die Aufmerksamkeit des Reisenden. Hier wurden in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die Außenaufnahmen der Tarzanfilme mit Johnny Weißmüller gedreht.

Am Fuß der Virunga-Vulkane nahe der Grenze zu Ruanda liegt Kisoro. Dieser Ort ist der Ausgangspunkt für viele Trekking-Touren in das Gebiet der Gorillas. Am Mount Muhavura und Mount Mgahinga gehört die Beobachtung dieser größten Menschenaffen zu den beeindruckendsten Erlebnissen, die ein Urlauber in dieser Region erfahren kann.

Naturfreunde sollten auf jeden Fall die Nationalparks des Landes Uganda besuchen. Besonders der Ruwenzori-Nationalpark im gleichnamigen Gebirge bietet Wanderern und Kletterern vielfältige Möglichkeiten. Das Ruwenzori-Gebirge ist das dritthöchste Gebirge Afrikas und wurde aufgrund seiner hohen ökologischen Bedeutung zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Für Bergsteiger bietet der höchste Berg, der Margherita Peak echte Herausforderungen. Mit einer Höhe von 5.109 Metern ist er der dritthöchste Berg des Kontinentes.

Die Strapazen des Aufstieges vergisst der Reisende schnell angesichts der vielen idyllischen Bergseen, an denen er rasten kann. Unberührte Schneefelder am Gipfel, aus denen sich kaskadenartig viele Gebirgsflüsse ergießen, lassen vergessen, dass man sich unter tropischer Sonne befindet. Die Vegetation wechselt vom undurchdringlichen tropischen Regenwald am Fuß des Berges zu einer üppigen Vegetation an den sanften grünen Hängen mit blühenden Gebirgsblumen. Der Ausblick auf das Gebirgsmassiv und die wunderbaren Landschaftsformationen gehören zu den unvergesslichsten Eindrücken.

Tunesien

Tunesien

Berber, Phönizier und Römer, das Osmanische Reich und die französische Annektierung prägten ein Land, über das der Scirocco, der heiße Wüstenwind Nordafrikas weht. Tunesien gilt als eines der schönsten Reiseziele in der Mittelmeerregion und der Tourismus gehört deshalb auch zu einer der Haupteinnahmequellen der Bevölkerung. Dieses Urlaubsland, das neben Libyen und Algerien liegt, bietet so viel Abwechslung, dass ein einziger Urlaub nicht auszureichen scheint, um alle touristisch interessanten Ziele gebührend zu beachten.

Die Hauptstadt Tunis liegt in der Nähe der Küste an einer flachen Lagune, die See von Tunis genannt wird. Die Médina, die historische Altstadt von Tunis, unterstreicht den starken Kontrast zwischen Vergangenheit und Moderne. Verwinkelte Gassen ziehen sich rund um die im Zentrum stehende Ez-Zitouna-Moschee. Durch den Haupteingang an der Porte de France gelangt der Reisende direkt in die bunte Welt der orientalischen Märkte, die jeden Besucher begeistern.

Unweit der Hauptstadt warten die Ruinen von Karthago darauf, sich in ihrer morbiden Pracht zu präsentieren. Obwohl diese einst wichtigste Stadt des Landes von den Phöniziern gegründet wurde, sind hauptsächlich Überreste aus der Zeit der Römer zu finden. Lediglich auf dem Byrsa-Hügel findet sich eine Ansammlung von Überresten punischer Besiedlung.

Wer sich für die römischen Ausgrabungen in dieser Ferienregion interessiert, sollte auf jeden Fall in das Landesinnere nach El Djem reisen. Hier stehen die sehr gut erhaltenen Überreste eines römischen Amphitheaters, das mehr als 45.000 Menschen Platz bot. Es reicht damit an die Größe des Kolosseum in Rom heran und ist ein Anziehungspunkt für viele Touristen.

Von El Djem aus sollte man die Oasen und Schotts in Zentraltunesien bereisen. Besonders die Schotts, die in den Sommermonaten mit einer weißen Salzkruste überzogen sind, erzeugen eine sehr eigenartige Atmosphäre und vermitteln ein Gefühl von unendlicher Weite und Einsamkeit. Die wohl fruchtbarste Oase des Landes ist Tozeur mit ihren mehr als 200 Quellen.

Tunesien ist ein Land der Gegensätze. Teils vom Wüstenklima der Sahara stark beeinflusst bieten sich Teile des Landes öde und unwirtlich dar. Je näher man der Küstenregion kommt, umso fruchtbarer wird das Land. Olivenhaine, Zitrusplantage und Dattelpalmen bestimmen das Landschaftsbild und die grünen Hügel reichen bis an die kilometerlangen traumhaften weißen Sandstrände heran.

Vorgelagert sind einige Inseln, von denen Djerba als Reiseziel sicher die Bekannteste ist und sich für Wassersport jeder Art eignet. Wer das ursprüngliche Tunesien erleben möchte, sollte nach Cap Bon reisen. Die idyllischen Fischerdörfer und das milde Seeklima schaffen eine paradiesische Umgebung und die Inseln Zembra und Zembretta sind ein absoluter Geheimtipp für Badeurlauber.

Tansania

Tansania

Obwohl es eines der für den Tourismus in Afrika bekanntesten und bedeutendsten Länder ist, bietet Tansania Raum für Individualisten, Bergsteiger, Wanderer, Naturliebhaber und Sonnenanbeter. Untrennbar mit diesem Urlaubsland verbunden und immer noch mit einem Hauch Seefahrerromantik umgeben ist die vorgelagerte Insel Sansibar. Mit den Ländern Uganda, Ruanda, Kenia, der Demokratischen Republik Kongo, Burundi, Sambia, Malawi und Mozambique umgeben das Land Tansania gleich acht andere Staaten Afrikas.

Der Viktoriasee als größter und der Tanganjikasee als tiefster See Afrikas gehören ebenso zum Landschaftsbild wie die beeindruckende Kulisse des Kilimandscharo, dessen Besteigung der Lebenstraum vieler Bergsteiger ist. Und wer erinnert sich nicht an den prachtvollen Film „Die Serengeti lebt“? Ein Reisender hat die Möglichkeit, sich mit eigenen Augen im Serengeti-Naturpark davon zu überzeugen, wie wahr diese Aussage ist. Das beeindruckendste Naturschauspiel bietet die Wanderung der Gnus und Zebras, die sich in riesigen Herden aufmachen, um über die Landesgrenze nach Kenia zu wandern und einige Wochen später wieder zurückzukehren. Wer das Glück hat, diese Tiere auf ihrem Weg durch die Serengeti zu bewundern, genießt etwas Einmaliges auf der Welt.

Obwohl Dodoma die eigentliche Hauptstadt des Landes ist, genießt der Regierungssitz Daressalam einen größeren Bekanntheitsgrad. Beide Städte haben nur wenig touristisch interessante Ziele zu bieten. Der Markt der Makondeschnitzer in Daressalam sollte bei einer Reise durch das Land auf jeden Fall besucht werden und auch die zauberhaften Strände rings um Daressalam bieten Wassersportmöglichkeiten aller Art. Historisch interessierte Besucher sollten nach Kunduchi reisen. In der Nähe dieses idyllischen Fischerdorfes 25 km nördlich der Hauptstadt befinden sich die sehenswerten Ruinen persischer Moscheen und Grabmäler. Weiter südlich, in Kilwa Kisiwani, erwarten den Urlauber Überreste arabischer und portugiesischer Bauwerke aus der Vergangenheit.

Tauchsportfreunde sollten unter anderem auch die unbewohnte Insel Mbudya zu ihrem Reiseziel machen. Die Insel ist Teil eines geschützten Korallenriffs und bietet fantastische Einblicke in die exotische Unterwasserwelt des Indischen Ozeans.

Ein absolutes Highlight ist ein Besuch auf der Insel Sansibar. Die Altstadt, Stone Town, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders beeindruckend sind hier die kunstvoll gestalteten Eingangstüren der alten Häuser. Fast sind es Portale, die den Blick freigeben auf teilweise dem Verfall geweihte Bauwerke. Ein Hauch der Vergangenheit streift den Besucher, wenn er durch Stone Town wandert und auf den Sklavenmarkt zusteuert. Hier steht an der Stelle, an der früher Sklaven ausgepeitscht wurden, die beeindruckende anglikanische Kirche von Sansibar. Die Vegetation auf der Insel ist vielfältig und immer wieder gelingt ein Blick auf alte Paläste, Festungen oder Badehäuser. Das absolute Highlight ist ein Abend am Strand, um vor der beeindruckenden Kulisse dieser bezaubernden Landschaft die Sonne im azurblauen Meer versinken zu sehen.

Swasiland

Swasiland

Wer Afrika in seiner absoluten Ursprünglichkeit erleben will, sollte seinen Urlaub im Binnenstaat Swasiland im Herzen von Südafrika verbringen. Als Urlaubsland findet das kleine Königreich noch viel zu wenig Beachtung, und der Tourismus beschränkt sich in der Regel auf Ausflüge, die während einer Südafrikareise unternommen werden. Dabei ist dieses Reiseziel von einer so natürlichen Schönheit, dass es dem Reisenden an vielen Zielen einfach den Atem raubt.

Ihr Reiseziel Swasiland wird auch heute noch von einem König regiert. An drei Seiten des Landes, im Norden, Süden und Westen, findet man das riesige Südafrika. Östlich schließt sich Mozambique an. Üppige Obstanbaugebiete liegen zu Füßen der beeindruckenden Gebirgslandschaft der Drakensberge. Ein besonderes Highlight bei Reisen in diesen Zwergstaat sind Wanderungen durch das Naturreservat Malolotja. Dieses Gebiet ist auch ein Paradies für Mountainbiker. Hier befinden sich die höchsten Berge des Landes und dienen als Kulisse für die ungeheure Artenvielfalt, die diese wunderschöne Region zu bieten hat. Beeindruckende Wasserfälle, fantastische Felsformationen und steile Schluchten erwarten den Wanderer, der hier in absolutem Einklang mit der ihn umgebenden Natur einen Hauch von Weite und Unendlichkeit zu spüren bekommt.

Im Ezulwini Tal in den Mdimba-Bergen liegt Mbabane, die Hauptstadt des Königreichs. Dieses bezaubernde Tal ist auch gleichzeitig eine der größten touristischen Attraktionen des Landes. In der Stadt selbst sind die Malls, die großen Einkaufsstraßen, beliebte Ziele für Besucher. Wer etwas für das körperliche Wohlbefinden tun möchte, findet im Ezulwini Tal heiße Quellen und eine Reihe von Möglichkeiten, sich in einer grandiosen Naturkulisse sportlich zu betätigen.

Östliche dieses Tals liegt die Stadt Manzini. Der Weg dorthin führt vorbei an den Mantenga-Fällen. Nicht zu Unrecht wird dieser Teil von Swasiland als „Place of Heaven“ bezeichnet.

Im nahegelegenen Mlilwane Naturreservat lassen sich viele Wildtiere in freier Natur beobachten. Es handelt sich hier um eine private Anlage, die der Öffentlichkeit aber uneingeschränkten Zutritt gewährt. Ausführliche Wanderkarten ermöglichen es dem Reisenden, diesen faszinierenden Naturpark zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf eigenen Faust zu erkunden. Es gibt keine gefährlichen Wildtiere in dem Reservat und das Wegenetz ist gut ausgebaut. Beobachten Sie die Warzenschweine in ihren Höhlen nahe an den Bachläufen und lassen Sie sich verzaubern von den majestätischen Bewegungen der Giraffen, die hier Ihren Weg kreuzen.

Eine der schönsten Regionen mit sanft geschwungenen grünen Hügeln, Flüssen und den beeindruckenden Phophonyane Wasserfällen finden Urlauber im Westen des Landes bei Piggs Peak. Diese kleine Goldgräberstadt ist unter anderem auch bekannt wegen ihres Kunsthandwerks.

Ein besonderes Naturschauspiel erwartet den Reisenden, der dem Flusslauf des Mkondo folgt. Atemberaubende Stromschnellen versprühen ihre Gischt meterweit und das Rauschen des reißenden Flusses vermischt sich mit den zahlreichen exotischen Vogelstimmen in den umliegenden Hügeln.

Sudan

Sudan

Sie gelten als die gastfreundlichsten Menschen Afrikas, die Einwohner des Sudan, der touristisch eine Menge zu bieten hat. Das sagenumwobene Volk der Nubier ist hier zu Hause. Sie gelten als Synonym für Schwarzafrika. Einst als die schwarzen Pharaonen auch in Ägypten und an der Goldküste bekannt, findet man ihre Spuren hier noch allgegenwärtig.

Von den insgesamt acht Ländern, die Ihr Reiseziel umgeben, sind Eritrea und Uganda die kleinsten, während der Tschad im Westen und Äthiopien im Osten etwa gleich groß sind. Ein winziges Stück Grenze teilt sich der Sudan mit Kenia.

Die Hauptstadt Khartoum sollte eines der ersten Reiseziele bei einem Urlaub im Sudan sein. Besonders beeindruckend ist ein Blick von der White Nile Bridge auf den Zusammenfluss des Weißen und Blauen Nils. Die Farbenpracht der sich vermischenden Gewässer ist ein einzigartiges Naturschauspiel. Khartoum hat dem Reisenden eine ganze Reihe von sehr interessanten Zielen zu bieten. Im Nationalmuseum kann man neben Artefakten aus der nubischen Zeit auch den Tempel der Hatschepsut besichtigen.

Sakrale Gebäude wie die Moscheen und die beiden großen Kathedralen beeindrucken durch ihre kunstvolle Gestaltung. Freitags können Besucher vor der Hamed el-Nil Moschee in Omdurman der Halgt Zikr, dem Tanz der Derwische, zuschauen. Dieses fremdartige Erlebnis zieht jeden Reisenden in seinen Bann.

Wer sich aufmachen möchte, die Geheimnisse der Vergangenheit dieses Urlaubslandes zu entdecken, sollte eine der zahlreichen möglichen Rundreisen durch das Land unternehmen. Auf den Spuren der Entdecker erlebt der Urlauber hier eine faszinierende Landschaft mit vielen Naturschauspielen und atemberaubenden Zeugnissen einer längst vergangenen Zeit.

Eine besonders beeindruckende Reise führt tief in die Nubische Wüste zum Wadi Gabgaba. Von hier aus folgt man dem Lauf des Nils und gelangt so nach Begrawiya, auch Meroe genannt. Für viele Urlauber gehört der Besuch dieser gut erhaltenen Pyramidenstadt zu den absoluten Höhepunkten ihres Aufenthaltes in Afrika.

Sehr beeindruckend ist auch eine Reise in die Nuba Berge. Die Reise führt durch das Gebiet der Shillah, eines Volksstammes, deren männliche Mitglieder sich durch speziell zugefügte Narben auf dem Rücken schmücken. Die im Zentralsudan gelegene Gebirgskette bietet eine ungeheuer beeindruckende Landschaftsformation, die immer wieder durch fruchtbare grüne Täler unterbrochen wird. Diese Gegend ist die Heimat der Bergnubier, die einst besonders von den Türken als Sklaven hoch geschätzt waren.

Taucher zieht es in die Gegend von Port Sudan am Roten Meer. Die Tauchgründe sind spektakulär und Haie und Mantarochen machen das Tauchen zu einem abenteuerlichen Erlebnis. Die bunte exotische Vielfalt der vorgelagerten Korallenriffe ist jedoch atemberaubend schön. Ein Rundgang durch Port Sudan, dass inzwischen fast wie eine Geisterstadt anmutet, ist ein wirkliches Highlight. Die zumeist aus Korallen erbauten kleinen Häuser scheinen von einer ruhmreichen Vergangenheit zu träumen, die noch überall spürbar ist.

Somalia

Somalia

Es ist ein Land voller Widersprüche und von einer fast magischen Schönheit. Trotzdem konnte der Tourismus sich in Somalia noch nicht etablieren. Der andauernde Bürgerkrieg macht Reisen in dieses Land zu einem gefährlichen Abenteuer und die Hinweise des Auswärtigen Amtes für Reisende aus Deutschland sollten beachtet werden.

Es ist zurzeit vorzugsweise kein Urlaubsland, dieses Reiseziel am Horn von Afrika. Es wird von Dschibuti, Kenia und Äthiopien umgeben. Wer seinen Urlaub hier verbringen möchte, sollte in die nordwestliche Region, nach Somaliland, reisen. Auch das Puntland im Nordosten gilt als relativ sicher. Beide Regionen betrachten sich jedoch als unabhängig und Kämpfe zwischen den einzelnen Clans können auch hier nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Ohnehin ist die nördliche Region von Somalia am Golf von Aden touristisch interessanter. Die Küstenregion zieht sich flach bis weit ins Landesinnere hinein und an den bezaubernden, schneeweißen Sandstränden sind kaum Urlauber anzutreffen. Ansonsten bestimmen die Gebirgszüge des Ogo-Berglandes in beeindruckender Art und Weise das Landschaftsbild.

2450 Meter hoch ragt der Gipfel des Shimbiris, der wörtlich übersetzt „Ort der Vögel“ heißt, als höchste Erhebung aus diesem Bergland hinaus. Für Bergsteiger ist es eine echte Herausforderung, denn es gibt Passagen, die noch nie zuvor von einem Menschen betreten wurden.

An der Grenze zu Dschibuti, im äußersten Norden des Landes Somalia, liegt die alte Hafenstadt Zeila. Sie ist fast vollständig von Wüste umgeben, sodass sie mit der Zeit an Bedeutung verlor. Die vorgelagerten Zeila-Inseln könnten sich jedoch mit der Zeit zum absoluten Geheimtipp für Tauchsportbegeisterte entwickeln. Sie liegen inmitten eines Korallenriffs, dessen exotische und farbenprächtige Unterwasserwelt bisher noch nahezu unentdeckt geblieben ist.

Die schönsten Strände im nördlichen Landesteil findet man rings um den Ort Berbera. Früher galt diese kleine Stadt als Handelszentrum für Weihrauch, Myrrhe und Gewürze aller Art. Wer die Gefahr einer Reise in den Süden nicht scheut, findet sich in einer hügeligen Landschaft mit üppiger Vegetation und einem ungeheuren Artenreichtum an Wildtieren wieder. Zahlreiche Naturreservate sind Ziele, die erkundet werden können.

Die Hauptstadt Somalias liegt an der Benadir-Küste am Indischen Ozean. Mogadischu ist vor allen Dingen bekannt durch den Bakara-Markt. Dieser größte Markt am Horn von Afrika unterscheidet sich ganz wesentlich von dem, was der Urlauber als original afrikanischen Markt erwarten würde. Das Sortiment ist ungeheuer groß, deshalb ist der Bakara-Markt in verschiedene Bereiche aufgeteilt und reicht von Medikamenten über Treibstoff, Nahrungsmitteln und Milch bis hin zum Goldmarkt. Ein wenig bizarr mutet der Teil des Marktes an, in dem Pflanzen und Kräuter als traditionelle Heil- und Zaubermittel verkauft werden.

Sierra Leone

Sierra Leone

Abenteuerblut sollte der Reisende in sich haben, der sich aufmacht, seinen Urlaub in Sierra Leone an der Westküste des afrikanischen Kontinents zu verbringen. Vom Tourismus ist dieses Land vollkommen unberührt. Wer auf die fehlende touristische Infrastruktur verzichten kann, findet hier jedoch eine ganze Reihe von interessanten Zielen, deren Entdeckung immer wieder neue Überraschungen und vielfältige Eindrücke bereithält. Ihre Urlaubsdestination wird von der Republik Guinea und Liberia umgeben.

Das erste Reiseziel in diesem als Urlaubsland noch unerschlossenen kleinen Paradies sollte die Hauptstadt Freetown sein. Sie liegt auf der Halbinsel Freetown Peninsula und ist umgeben von der üppigen Vegetation des tropischen Regenwaldes. Die schönsten Strände des Landes findet man in dieser Region, wo sich die grün bewaldeten Hügel bis direkt an die Küstenlinie heranschieben. Feineren Sand findet man kaum irgendwo anders an den afrikanischen Küsten. Dazu sind diese Strände menschenleer, und wenn der Seewind die Palmenblätter sacht berührt, lässt das leise Rauschen den Urlauber jeden Alltagsstress sofort vergessen.

Das Wahrzeichen von Freetown ist der Cotton Tree, ein uralter Baumwollbaum im Zentrum der Stadt, direkt neben dem Nationalmuseum. Seit 1787 bildet dieser Baum einen beliebten Treffpunkt und verleiht dem Zentrum der Hauptstadt einen recht eigenwilligen Charakter. Zahlreiche architektonisch interessante Gebäude hat Freetown dem Urlauber zu bieten, der mit Muße durch die Straßen geht. Ein Besuch auf dem King Jimmy Markt zeigt das ursprüngliche Afrika mit seiner Farbenvielfalt und Exotik.

Tauchsportbegeisterte sollten einen Ausflug auf die Banana-Islands unternehmen. Diese an der Südspitze der Freetown Peninsula gelegene Inselgruppe besticht durch ihre Strände und die fantastischen Tauchgründe. Etwas außerhalb der Hauptstadt befindet sich Tacugama. Dieses Schutz- und Aufzuchtgebiet von Schimpansen gilt als einzigartig in Afrika. Eingebettet in die grünen Hügel, die Freetown umgeben, finden die Tiere hier einen Rückzugsort, der zur Arterhaltung beiträgt.

Wer Reisen in die Nationalparks von Sierra Leone unternehmen möchte, muss sich dazu in Freetown eine offizielle Genehmigung holen. Auch ein einheimischer Führer wird hier zur Pflicht gemacht. Diese etwas umständliche Prozedur ist aber absolut lohnenswert und die vielfältigen Eindrücke, die den Urlauber zum Beispiel im Outamba-Kilimi-Nationalpark erwarten, entschädigen für ein wenig Bürokratismus. Die seltenen Zwergflusspferde, Giraffen und Löwen sind nur einige der Tiere, die man hier in freier Natur beobachten kann. Hobbyornithologen werden begeistert sein von der exotischen Vielfalt der hier ansässigen Vogelwelt. Ein absoluter Geheimtipp für alle Naturfreunde ist Sakanbiarwa-Naturschutzgebiet. Nirgendwo sonst auf der Welt findet man eine solche Ansammlung seltener Orchideen wie in diesem Gebiet. Kletterfreunde und Bergwanderer finden ihr Gebiet in den Loma Mountains im Nordosten von Sierra Leone.

Nigeria

Nigerien

Eines der faszinierendsten Länder der Erde erwartet den Reisenden in Nigeria. Der Facettenreichtum dieses Urlaubslandes ist so ungeheuer vielfältig und das Zusammentreffen der vielen Kulturen macht dieses Land zu einem Magneten für den Tourismus. Das bunte und quirlige afrikanische Leben in den großen Städten steht in einem absoluten Kontrast zur einzigartigen und teilweise noch unberührt wirkenden Natur, die eine faszinierende Artenvielfalt vor den Augen des Betrachters entfaltet. Die vier Länder Benin, Kamerun, Niger und Tschad umschließen Ihre Urlaubsdestination.

Urlaub in Nigeria sollte die ehemalige Hauptstadt Lagos als Reiseziel beinhalten, obwohl sie nur wenig touristisch interessante Ziele bietet. Lagos ist aber bezeichnend für die Lebensfreude der Einwohner und zeigt, wie multikulturell das ganze Land sich darstellt. Die Skyline an der Küste des Golfs von Guinea ist beeindruckend und die Lagunenlandschaft mit dichten Mangrovensümpfen, die von Kokospalmen gesäumt sind, bietet ein bezauberndes Panorama. Wer sich für die Geschichte dieses westafrikanischen Landes interessiert, sollte das Nationalmuseum auf Lagos Island besuchen. Diese Insel ist über zwei Brücken mit dem Festland verbunden und beherbergt auch sehr interessante afrikanische Märkte mit vielen Kunsthandwerksarbeiten.

Im Norden des Landes, an den Ausläufern der menschenfeindlichen Sahelzone liegt die älteste Stadt Westafrikas, Kano. Die von alten Stadtmauern umgebene Altstadt von Kano und der ehemalige Palast des Emirs sind absolut sehenswert. Andersgläubigen ist der Zutritt zur Moschee in Kano nicht gestattet, aber die Atmosphäre, die sich in ihrer Umgebung nach den traditionellen Gebeten ausbreitet, berührt jeden Besucher auf eine ganz besondere Weise. Eine der schönsten Städte Nigerias ist das auf einer Hochebene gelegene Jos. Hier können die berühmten Terrakotta-Relikte aus der Nok-Zeit im Museum besichtigt werden und das Freilichtmuseum bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Baukulturen des Landes. Jos eignet sich auch hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Umland, wo besonders die Assob-Wasserfälle zu den Attraktionen zählen.

Naturfreunde finden in der Region um den Tschadsee ein wahres Beobachtungsparadies. Unzählige exotische Vögel leben hier und die Kulisse des Berglandes von Biu bietet einzigartige Landschaftsformationen, die den Beobachter zu fesseln vermögen. Eine Reise in die Vergangenheit kann man mit einem Besuch der Stadt Zaria im Norden des Landes unternehmen, die im 10. Jahrhundert vom Volksstamm der Haussa gegründet wurde und folglich auf eine beachtliche Geschichte zurückblicken kann.

Besonders interessant sind Reisen in das Gebiet der Nigermündung. Die Region wird auch als Cross River State bezeichnet. Viele der für ihr Kunsthandwerk und ihre magischen Rituale bekannten Dörfer am Flussufer sind nur mit Kanus zu erreichen. Eine Kanutour über den Niger gehört zu den beeindruckendsten Erlebnissen, die ein Urlauber in Nigeria erfahren kann.

Niger

Niger

Die Atmosphäre von Abenteuer und Freiheit vermittelt dieses Urlaubsland, in dem die stolzen Nomadenvölker in friedlicher Eintracht mit der sesshaften Bevölkerung des Staates Niger leben. Es ist kein Ort für den normalen Tourismus, aber der Reisende, der sich auf das Abenteuer einlässt, wird mit Eindrücken aus Afrika zurückkehren, die ihn nicht mehr loslassen werden. Libyen, Tschad und Algerien umrahmen die Urlaubsregion Niger.

Der Fluss, der Ihrem Reiseziel Niger seinen Namen gab, ist gleichzeitig auch eine der wichtigsten Lebensadern des Landes. An seinem Ufer liegt die Hauptstadt Niamey, die eine Reihe von touristisch interessanten Zielen für den Urlauber bereithält. Zahlreiche Museen, darunter auch das Nationalmuseum, zeigen Artefakte aus der Vergangenheit des Landes. Dinosaurierskelette und der Baum von Ténéré, früher das Wahrzeichen der gleichnamigen Wüste, können hier bewundert werden.

Eines der größten Naturschutzgebiete der Welt kann man bei der Reise durch dieses außergewöhnliche Land besuchen. Urlaub in dieser Ferienregion ohne einen Abstecher zum Air und Ténéré-Nationalpark ist deshalb kaum denkbar. Er gehört zum UNESCO-Welterbe und zeigt die Vielfalt der Landschaftsformationen in beeindruckender Art und Weise. Geprägt wird das Bild des Nationalparks von der Ténéré-Wüste und dem Air-Gebirge.

Die Mendesantilope, von der es weltweit kaum mehr 100 Exemplare gibt, findet hier einen geschützten Lebensraum zur Arterhaltung. Große Raubtiere sind in diesem Park nicht ansässig, aber Schakale, Füchse, Wüstenluchse und die eher seltenen Wüstenkatzen kann der Naturfreund mit etwas Glück in der freien Wildbahn beobachten. Auch einige Affenarten sind hier heimisch.

Das Air-Gebirge erhebt sich bis auf ca. 2000 Meter Höhe. Hier befinden sich einige sehr sehenswerte Oasen, in denen sesshaft gewordene Angehörige der Tuareg leben. Das absolut beeindruckendste Erlebnis, das ein Urlauber während einer Reise in dieses fremdartige Land erleben kann, ist eine mehrtägige Kameltour mit den Nomaden durch die Wüstenlandschaft. Die Tuareg, hellhäutige Nomaden, die im Niger wie vor Tausenden von Jahren umherziehen, nehmen gelegentlich Fremde mit auf ihre Reise. Solche Reisen können Tage oder auch Wochen dauern, die Gastfreundschaft dieses so stolzen Volkes ist sprichwörtlich. So hautnah wird man nirgendwo sonst das raue, aber glückliche Nomadenleben kennenlernen können.

Das wichtigste Zentrum des Karawanenhandels und damit auch zugleich die heimliche Hauptstadt der Tuareg ist Agadez im Norden des Landes. Die typische sudanesische Lehmarchitektur macht den Besuch in dieser Stadt in der Sahara zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Selbst das 27 Meter hohe Minarett der Moschee ist kunstvoll aus Lehm gefertigt. Jedes Jahr im November kommen die großen Salzkarawanen aus Bilma auf den Markt von Agadez und bestimmen das Leben in dieser stolzen Stadt.

Marokko

Marokko

Ein zauberhaftes Urlaubsland voller Magie und märchenhafter Schönheit erwartet den Reisenden, der seinen Weg nach Marokko findet. Wenngleich das Land für den Tourismus voll erschlossen ist, bietet es eine Vielzahl von Zielen, die den Urlauber in Sheherazades Erzählungen aus 1001 Nacht zu entführen vermögen. Häufig wird das Land im Norden Afrikas als Reiseziel für Badeurlauber genannt. Dabei sind sowohl die Natur als auch die Kultur hier vielfältiger als anderswo und von hohem touristischen Interesse. Urlaub ist in diesem bezaubernden Land auch abseits des Massentourismus möglich und bietet dem Individualisten Reisen von beeindruckender Vielfalt.

Das erste Ziel einer Reise sollte die Hauptstadt Rabat sein. Das Mündungsgebiet des Oued Bou Regreg, wo sich die Hauptstadt befindet, war bereits in vorchristlicher Zeit besiedelt. Rabat bietet eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die sich kein Urlauber entgehen lassen sollte. Besonders die Festungsanlage Kasbah des Oudaia, die auf einem Felsen hoch über der Hauptstadt liegt, ist ein Highlight für jeden Besucher von Marokko. In dem kleinen Palast befindet sich ein Museum, die nahegelegene Moschee ist wunderschön und der bezaubernde Garten lädt zum Verweilen ein. Den anstrengenden Aufstieg entschädigt ein fantastischer Ausblick auf Marokkos Hauptstadt.

Ganz in der Nähe befindet sich das Eingangstor zur Totenstadt Chellah. Diese Nekropole wurde auf römischen Grundmauern errichtet und zeigt eine beeindruckende Ansammlung von Ruinenresten. In diesem Park befinden sich auch eine sehenswerte Moschee und ein Teich voller heiliger Aale.

An der Mittelmeerküste zwischen Tanger und Nador liegen die beliebtesten Badeorte des Landes Marokko. Die traumhaften Sandstrände bieten Wassersportmöglichkeiten jeder Art. Viele idyllische Buchten bieten eine gewisse Abgeschiedenheit und prägen diese Küstenlandschaft. Die Atlantikküste ist eher felsig, zeigt aber auch einige kleine Buchten mit Sandstränden, die vom Tourismus noch weitgehend unberührt sind und einen ungestörten Badeaufenthalt versprechen.

Wer sich dem unverfälschten orientalischen Zauber dieses Landes hingeben möchte, muss nach Marrakesch reisen. Der Platz der Geköpften, den man durch ein Gewirr von kleinen, schmalen Gassen erreicht, ist ein absolutes Muss. Wahrsager und Gaukler haben hier ihre Zelte aufgeschlagen und wer sich von der Atmosphäre einfangen lässt, erlebt eine Reise in die märchenhafte Vergangenheit dieses nordafrikanischen Königreiches.

Fes ist die älteste der vier Königsstädte in diesem Land. Die Altstadt kann man nur zu Fuß erkunden, Autoverkehr ist hier verboten. Ein einheimischer Führer wäre sinnvoll, weil sich Urlauber in den vielen verwinkelten Gassen leicht verlaufen können. Die im maurischen Stil erbaute Karaouine-Moschee gehört auf jeden Besichtigungsplan. Das typisch marokkanische Leben findet der Besucher auf den zahlreichen orientalischen Märkten der Stadt. x

Mauretanien

Mauretanien

Die Nomadenvölker Nordwestafrikas umgibt noch immer die Aura des Geheimnisvollen. Mauren, Berber und Tuareg, Menschen, die in der Unwirtlichkeit einer Wüste wie der Sahara oder in der vegetationsarmen Sahelzone überleben können, müssen etwas ganz Besonderes sein. Deshalb umgibt eine Reise nach Mauretanien auch immer ein Hauch von Abenteuer. Mali, Algerien und der Senegal sind die Nachbarländer Ihres Reiseziels.

Mehr als zwei Drittel dieses Urlaubslandes sind von der Wüstenlandschaft bedeckt. Wer nie zuvor einen Fuß auf maurischen Boden gesetzt hat, kann nicht nachvollziehen, was sich hinter einem echten Wüstenabenteuer verbirgt. Entbehrungen und Anstrengungen gehören dazu, aber dafür wird der Reisende entschädigt durch Naturschauspiele, die er anderenorts so nie zu Gesicht bekommen würde.

Der Tourismus im Land Mauretanien konzentriert sich überwiegend auf die Strände an der Atlantikküste und Gruppenreisen durch die Wüstenlandschaft. Es ist empfehlenswert, sich einer solchen Gruppe anzuschließen, um unnötige Risiken auszuschließen. Ein touristisches Highlight ist die Geisterstadt Tichit. Die Einwohner haben die Stadt verlassen und doch warten die schönsten Moscheen des ganzen Landes hier auf den Besucher.

Auf dem Weg nach Tichit begegnen dem Urlauber abgestorbene Bäume, Tierskelette und sehr viel Sand. Es ist ratsam, einen einheimischen Führer, der die Wege durch die Wüste kennt, auf diesen Ausflug mitzunehmen.

Reisen nach Mauretanien sind immer Ausflüge in eine vollkommen fremdartige Welt. Die Vergangenheit der Handelskarawanen wird wieder lebendig bei einem Kamelausritt in der Wüste oder dem Besuch eines Nomadendorfes.

Die Hauptstadt Nouakchott liegt an der Atlantikküste. Touristisch sehenswerte Ziele sind hier das Nouakchott Museum und der Fischereihafen. Auch ein Bummel über die Märkte kann ein abwechslungsreiches Erlebnis darstellen. In diesem Küstenbereich zwischen der Senegalmündung und Kap Timiris liegen bezaubernde Strände, die jede Art von Wassersport ermöglichen. Die nördliche Küste mit ihren vorgelagerten Inseln ist dagegen reich an idyllischen Buchten.

Im Landesinneren gibt es zahlreiche historische Stätten, die ein Urlauber auf keinen Fall versäumen sollte. Besonders Chinguetti mit seiner berühmten Freitagsmoschee muss man einfach gesehen haben.

Wer nun denkt, dass Mauretanien außer Wüstensand nichts zu bieten hat, den wird ein Besuch im Nationalpark Banc d’Arguin eines Besseren belehren. An der Atlantikküste zwischen der Hauptstadt Nouakchott und der Stadt Nouadhibou liegt dieses besondere Naturreservat und bietet sehr vielfältige Landschaftsformen an. Die UNESCO hat den Nationalpark, der sich auch über die vorgelagerten Inseln erstreckt und unter anderem als geschützte Brutstätte für viele Vogelarten fungiert, zum Weltnaturerbe ernannt. Flamingos und Pelikane sind hier heimisch, vor der Küste tummeln sich Delfine im azurblauen Meer und an die zauberhaft geschwungenen Sanddünen schließen sich die dunkelgrünen Küstensümpfe an.

Mali

Mali

„Andere Länder, andere Sitten“ – nirgendwo ist dieses Sprichwort so wahr wie in Mali. Selbst wer Bambara, die Sprache der Völker an den Ufern des Nigers nicht beherrscht, sollte den Griots, den Geschichtenerzählern lauschen, wenn sie die von Mund zu Mund übertragenen Anekdoten und Lieder vortragen. Diese Erzählungen sind niemals von einer Menschenhand zu Papier gebracht worden und trotzdem ein ganz wesentlicher Teil der Geschichte dieses Urlaubslandes. Eine Reise nach Mali führt den Urlauber in ein Land im Inneren Westafrikas, in dem die ethnische und kulturelle Vielfalt sehr stark ausgeprägt ist. Die Hauptstadt Bamako sollte für den Reisenden der Beginn eines erlebnisreichen Urlaubs sein. Sie entstand aufgrund einer Weissagung, dass eine Familie aus dem Volk der Niaré dazu bestimmt war, eine Dynastie zu gründen. Wer mehr über diese Weissagung und die Stadtgründung erfahren möchte, dem sei ein Besuch im Nationalmuseum in der Hauptstadt empfohlen. Auch der botanische Garten ist ein beliebtes touristisches Ziel.

Ein sehr interessantes Reiseziel ist Djenné in der Region Mopti. Sie gehörte zu den wichtigsten Orten an der Trans-Sahara-Strecke. Die prächtige Lehmmoschee gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Welt. Überhaupt findet der Urlauber in Djenné teilweise sehr merkwürdig anmutende Bauwerke, die sich ohne Kanten direkt aus der Erde zu erheben scheinen.

Die Hauptstadt der Region, Mopti, liegt am Zusammenfluss von Bani und Niger. Ein Rundgang über den Markt gibt ein beeindruckendes Beispiel der afrikanischen Lebensart. Unweit von Mopti erwartet den Reisenden ein einmaliges Erlebnis. Auf dem Bandiagara-Plateau, das zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, lebt das Volk der Dogon. Ihre Dörfer sollte man nur mit einem einheimischen Führer besuchen, um die seit Jahrhunderten unveränderten Lebensgewohnheiten und Traditionen dieses Volkes nicht unnötig zu stören. Wem der Besuch der Dörfer ermöglicht wird, sieht sich in eine Vergangenheit zurückversetzt, die Zwist und Streitigkeiten um religiöse Vorlieben nicht kannte.

Als Nachbarländer grenzen Mauretanien und Algerien an Ihr Urlaubsland. Weite Teile Malis werden von der Wüste Sahara bestimmt. Deren unwirtliche Wüstenlandschaft, die von fruchtbaren Oasen und Oasenstädten nur teilweise unterbrochen wird, erwartet den Besucher im Nordwesten. Reisen in dieses Land zu unternehmen, ohne die Wüste gesehen zu haben, ist einfach undenkbar. Die Oasenstadt Timbuktu gehört auf jeden Fall auf den Reiseplan. Die einst so glanzvolle Stadt scheint dem Untergang geweiht zu sein. Nur noch wenige Moscheen und historische Bauwerke sind erhalten und man meint, förmlich dabei zusehen zu können, wie die Sahara diese Stadt verschlingt.

In der südlichen Sahara befindet sich auch der La Boucle du Baoule Nationalpark, in dem man einige der noch verbliebenen Wildtiere des Landes beobachten kann.

Madagaskar

Madagaskar

Der Name erinnert an ein altes Seemannslied. Bekannt wurde Madagaskar auch als die Gewürzinsel im Indischen Ozean. Jemanden dorthin zu wünschen, wo der Pfeffer wächst, ist also absolut nichts Nachteiliges, wenn damit ein Urlaub auf dieser wunderschönen Insel gemeint ist. Die faszinierenden Landschaften, die malaiisch geprägte Bevölkerung, der Duft von Vanille, Muskat und Pfeffer, das alles sind sehr sinnliche Erlebnisse, die eine Reise in dieses Urlaubsland bieten kann.

Zwei Drittel der Insel sind mit dem Hochplateau bedeckt, an deren Ausläufern auch die Hauptstadt zu finden ist. Die Hauptstadt Antananarivo liegt 1.435 m über dem Meeresspiegel und bietet touristisch sehr interessante Ziele, die es zu besichtigen gilt. Der Rova von Antananarivo, der ehemalige Königspalast, liegt noch etwa 200 Meter über der Stadt auf einer Erhebung, die den schönen Namen Analamanga – blauer Wald – trägt.

1995 wurde dieser wunderschöne Palast sehr stark durch einen Brand zerstört, sodass jetzt nur noch die Ruinen zu besichtigen sind. Dass die Insel Madagaskar für die Freibeuter eine große Bedeutung hatte, kann ein Reisender im 2008 eröffneten Piratenmuseum sehen. Und ein Besuch des Gewürzmarktes sollte ebenso auf dem Programm stehen wie ein Besuch im Zoo der Hauptstadt, der die Artenvielfalt der hier heimischen Tiere repräsentiert, allen voran die Lemuren.

Etwa 20 km von der Hauptstadt entfernt liegt Ambohimanga. Sie wird auch als „heilige“ oder „verbotene“ Stadt bezeichnet und ist vollständig von Wald umschlossen. Ein Königspalast und die Zitadelle, deren Haupttor aus einer Steinscheibe besteht, sind sehr beeindruckend. Noch immer finden sonntags in Ambohimanga rituelle Ahnenverehrungen statt.

Die der Westküste von Madagaskar vorgelagerte Insel Nosy Bé ist das für den Tourismus bedeutendste Zentrum. Traumhafte Sandstrände und idyllische Buchten sind ein wahres Paradies für Wassersportler. Reisen nach Madagaskar sind aber vor allen Dingen ein Erlebnis für Naturfreunde und Wanderer. Auch Trekking-Freunde finden – vorzugsweise im Süden der Insel – ausgezeichnete Bedingungen. Hier wachsen seltsam geformte Affenbrotbäume ähnlich denen, die wir als Miniatur aus der heimischen Wohnung kennen.

Ein besonderes Reiseziel für Touren durch den Süden ist Ambalavao. Für die Madegassen ist dies die Ruhestätte ihrer Ahnen und so finden sich bei den nicht weit entfernten Ambondrome- und Ifandana-Felsen die Knochen vieler Verstorbener, die hier verehrt werden. Für einen Reisenden sind diese Rituale ein Ausflug in eine sehr fremde und exotische Welt.

Auch einen Ausflug in den Isalo-Nationalpark sollten sich die Naturfreunde nicht entgehen lassen. Den in einer Sandsteingebirgskette liegenden Park sollte man aber vorzugsweise mit einem einheimischen Führer besuchen. Outdoor-Freunde können im Park campen. Als Ausgangsort für interessante Tauchgänge in den vorgelagerten Korallenriffs gilt der Ort Morondava am Kanal von Mosambik. Außerdem sind die Strände des Ortes ganz bezaubernd und laden zum Baden ein.

Libyen

Libyen

Der viertgrößte Staat Afrikas, Libyen, zählt noch eher zu den unbekannten und ursprünglichen Urlaubsländern. Von den Staaten Algerien, Tunesien, Ägypten, Niger, Tschad und Sudan umgeben, öffnet sich das Land in der letzten Zeit langsam dem Tourismus.

Mit wunderschönen Stränden am Mittelmeer, sensationellen Touren durch die endlosen Weiten der Wüste mit ihren unterschiedlichen Landschaftsformen und mit einer Vielzahl von historischen Sehenswürdigkeiten hat Ihr Reiseziel sehr viel für einen entspannenden und zugleich abwechslungsreichen Urlaub zu bieten.

Zu den absoluten Highlights einer Reise durch Libyen gehört eine Safari durch die Sahara, bei welcher man die vielen unterschiedlichen Gesichter der Wüste kennenlernt. Bei einer Kameltrekkingtour mit den so genannten „Wüstenschiffen“ im Akakus-Gebiet, durch die schier endlos erscheinenden Ebenen und Sandregionen, vorbei an den schwarzen Felsformationen mit einmaligen Felsmalereien, offenbart sich dem Betrachter eine atemberaubende Wüstenlandschaft.

Beim Stopp in einer der unzähligen Oasen kommen die Gegensätze der Wüstenregionen so richtig zum Tragen. Ringsherum sehen Sie, so weit das Auge reicht, Sand und mitten darin findet sich ein fruchtbarer grüner Platz zum Erholen und Erfrischen. In den Oasen bekommt man einen sehr guten Einblick in das Leben der Tuareg, welche ihr ganzes Leben lang mit den beladenen Kamelkarawanen durch die Wüste ziehen.

Genießen Sie diese einzigartigen Momente einer fremdartigen Welt auf Ihren Reisen durch das faszinierende Land. Weitere sehr attraktive Ziele mitten in der Wüste sind die Sanddünen von Erg Ubari, der „Zauberwald“ von Tassili Hamidet, die salzhaltigen Mandara-Seen und der Geisterberg Kafichenoun, von welchem die Tuareg glauben, dass in seinen Höhlen und auf seinem Gipfel die Geister der Wüste wohnen.

Mit den Küsten am Mittelmeer verfügt Ihr Urlaubsland Libyen über bezaubernde Sandstrände, sehr schöne Hotels und verschiedene Sport- und Unterhaltungsangebote. Die Regionen um Tripolis und Benghazi sind touristisch relativ gut erschlossen. Die Mittelmeerküste hat aber noch viel mehr zu bieten.

Als Reisender in Libyen sollte man unbedingt die antiken Stätten Sabratha, Oea und Leptis Magna besuchen. Unternehmen Sie einen Stadtbummel durch die Antike in Leptis Magna. Diese zum heutigen Weltkulturerbe zählende, nach Rom und Karthago ehemals drittgrößte Stadt des Römischen Reiches, lag jahrzehntelang tief unter dem Wüstensand begraben und wurde erst in den 20iger Jahren des 19. Jahrhunderts von Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht.

Bestaunen Sie die faszinierende antike Hafenanlage der Phönizier, die riesigen Triumphbögen und Säulenalleen. Die prunkvollen Wohnhäuser, Tempelanlagen, Badehäuser und das Amphitheater berichten vom früheren Reichtum, der Größe und der Pracht der antiken Stadt. Besonders beeindruckend sind die fantastischen Marmorverzierungen an der Bühnenfront des Theaters.

Guinea

Guinea

Wer dem nasskalten Winter in Europa entfliehen möchte, um unter tropischer Sonne an traumhaften Stränden zu entspannen, sollte eine Reise nach Guinea unternehmen. Urlaub in diesem westafrikanischen Staat ist eine Mischung aus zauberhaften Sandstränden, malerischen Savannen und tropischen Regenwäldern, die es zu erkunden gilt. Reisen in dieses Urlaubsland sind Ausflüge in eine andere Welt. Die abwechslungsreiche Landschaft ist ein touristischer Hochgenuss und die vielen unterschiedlichen Ziele, die den Reisenden hier erwarten, versprechen unvergessliche Eindrücke.

Sieben Länder umgeben Ihre Urlaubsdestination, darunter die Elfenbeinküste, Mali und Guinea-Bissau. Das erste Reiseziel ist die Hauptstadt Conakry. Ursprünglich war dieser Ort eine kleine Fischeransiedlung auf der Insel Tombo. Durch Aufschüttungen wurde über die Halbinsel Kaloum eine Festlandanbindung und damit die Ausweitung der Stadt erreicht. Als „Paris Afrikas“ oder als „Petit Marseille“ wird Conakry gern bezeichnet wegen seiner prachtvollen Boulevards und der mit Palmen gesäumten Uferpromenaden. Hier gibt es mit der Faysal-Moschee die größte Moschee in Schwarzafrika. Auch das Nationalmuseum ist einen Besuch wert.

Für Reisende besonders interessant ist ein Ausflug auf die vor der Küste von Guinea liegenden Los-Inseln. Die Inselgruppe ist vulkanischen Ursprungs und komplett mit Palmen bewachsen. Fähren bringen die Badeurlauber von der Hauptstadt an die idyllischen Sandstrände, die sich vor dem grünen Hintergrund der Palmen wie schmale Seidenbänder um die Inseln legen.

Wander- und Trekking-Freunde sollten eine Reise in den Norden dieser bezaubernden Ferienregion einplanen. Das Fouta Djalon Plateau gilt als eines der beeindruckendsten Wandergebiete in ganz Westafrika. Hügel und Berge werden unterbrochen vom Ackerland des hier ansässigen Volksstammes der Fulbe. Touren beginnen meist in Dalaba. Hier und auch im größeren Ort Labé lassen sich leicht einheimische Führer finden, die den Wanderern die einzigartige Schönheit dieser unberührten Natur auf eindrucksvolle Art und Weise präsentieren können.

Der im Dreiländereck der Elfenbeinküste, Liberias und Guineas gelegene Mount Nimba lockt Bergwanderer und Trekking-Urlauber an. Der Aufstieg auf mehr als 1.700 m Höhe dauert ca. vier Stunden und ist nur in Begleitung eines einheimischen Führers gestattet. Für die Anstrengung werden die Urlauber entschädigt durch einen traumhaften Blick über die Landesgrenzen hinaus.

Wer den letzten Rest des natürlichen Regenwaldes in dieser Region durchwandern möchte, sollte sich nach Boussou begeben. Schimpansen stehen hier unter Schutz und können deshalb in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden.

Kulturbegeisterte Reisende reisen gern in die Region von Sekou Touré. Hier wird die traditionelle afrikanische Musik sehr stark gefördert. Von Zeit zu Zeit besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines Workshops für Touristen, das afrikanische Trommeln zu erlernen. Sich diesem Rhythmus hinzugeben, heißt den Pulsschlag Guineas zu spüren.