
Wanderer und Wassersportler zieht es auf diese Insel, die mit idyllischen Orten voll rauer Schönheit an der atlantischen Küste genauso aufwarten kann wie mit traumhaften weißen Badestränden am karibischen Meer. Der Einfluss der niederländischen Kolonialherren ist auch heute noch deutlich zu spüren und verleiht St. Eustatius einen ganz besonderen Charakter.
Der Hauptort dieser gerade einmal 31 km² großen Antilleninsel heißt passenderweise Oranjestad. Diese kleine Stadt eignet sich ausgezeichnet als Ausgangspunkt für kleine Reisen über die Insel. Dabei ist dieser Ort selbst touristisch durchaus interessant. Während die obere Stadt in moderner Bauweise errichtet ist, hat sich in der unteren Stadt das historische Ambiente erhalten. Hier befinden sich Ruinen aus der Kolonialzeit und der noch immer intakte Hafen. Auch Fort Oranje oberhalb des Ufers sollte man als Reisender gesehen haben. Die alten Wehranlagen in Richtung der Küste sind ausgesprochen beeindruckend. Sehenswert ist besonders der gut erhaltene Innenhof. Oranjestad bietet aber noch weitere interessante Ziele. In der Nähe von Fort Oranje befindet sich die älteste Synagoge im gesamten amerikanischen Raum, die aber verlassen ist, und ein jüdischer Friedhof. Das nahe gelegene Museum gibt Einblicke in die Historie von St. Eustatius. Während die Insel auf der karibischen Seite mit traumhaft schönen Badestränden aufwarten kann, ist das Baden an der Atlantikküste eher nicht zu empfehlen. Starke Unterströmungen machen es selbst für geübte Schwimmer zu gefährlich. Trotzdem sollten bei einem Urlaub auf der Insel ein Besuch am Strand von Zeelandia Beach nicht fehlen. In dieser Bucht legen diverse Meeresschildkröten ihre Eier ab. Es ist ein zauberhafter Ort von ursprünglicher Schönheit, von denen es in diesem kleinen Urlaubsland eine ganze Menge gibt.
Der Quill, ein erloschener Vulkan, bietet dem Urlauber eine weitere Besonderheit an, die es anderswo auf der Welt nicht gibt. Im Vulkankegel befindet sich ein kleiner, natürlich gewachsener Regenwald, der gut durchwandert werden kann. Überhaupt ist die Insel ein kleines Paradies für Wanderer. Fauna und Flora sind ausgesprochen vielseitig und die Wege sind recht leicht zu begehen. Ein Besuch im Marine Park gehört bei Reisen auf die Insel mit auf das Programm. Ganz besondere Highlights bietet die Küste den Tauchsportbegeisterten. Vor der Küste liegen eine Reihe von Schiffswracks und ein sehenswerter Unterwassercanyon lockt mit farbenfrohen Fischen und Korallen. Am Barrakuda Reef gibt es eine ganze Reihe von karibischen Hummern und einen besonderen Fisch, den Brunnenbauer. Dieser Fisch lebt in selbst gebauten Höhlen, über denen er senkrecht steht und in denen er verschwindet, sobald Gefahr droht.
Weitere Infos zu St. Eustatius:
Tags : St. Eustatius
You can leave a response, or trackback from your own site.



