
Der drittgrößte Inselstaat der Welt liegt mitten im Pazifik. Dabei gilt Papua-Neuguinea als Teil des australischen Kontinents und gehört zum Großraum Melanesien. In diesem Land gab es lange Zeit eine stark getrennte Stammesentwicklung. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Insel von einem Gebirge mit Tälern und isolierten Ebenen über 200 km hinweg durchzogen ist.
Dabei ist die Landschaft Papua Neuguineas deutlich vielfältiger. Trotz tropischen Klimas liegt der höchste Berg Mount Wilhelm über das ganze Jahr hinweg knapp an der Schneegrenze. Breite Täler, Gletscher Vulkane auf der einen Seite, Grasflächen, alpine Ebenen und Hochgebirgswälder auf der anderen Seite, das alles kennzeichnet die Landfläche von Papua-Neuguinea. Außerdem kommen Küstenlandschaften mit Korallenriffen, sowie Savannen, Schwemmgebiete und Sümpfe dazu.
Da Fußwege in Papua Neuguinea eine elementare infrastrukturelle Bedeutung haben, hat sich um sie herum geradezu ein Sport entwickelt. Trekking, Bergsteigern und Wandern sind auf der Insel besonders interessant. Zwar ist die Führung durch einen Einheimischen nötig, dieser offenbart den Besuchern allerdings oftmals einen ungewohnten und einmaligen Blick auf die Pfade quer durch die blühende Flora.
Für die geübten Wanderer gibt es in Papua Neuguinea einen besonderen Leckerbissen: Der Kokada Trail gilt als eine der anspruchsvollsten Trekking Touren der Welt. Zwar ist mit diesem Weg auch etwas Gefahr verbunden, doch die Herausforderungen, diese Hindernisse zu bezwingen, reizen viele erfahrene Trecker. So ein anspruchsvoller Treck dauert schnell einmal 10 Tage und man lernt viele Dörfer kennen, die am Wegesrand liegen.
Wer es etwas gemütlicher mag und Interesse an Tieren hat, findet auch etwas in Papua Neuguinea, denn hier befindet sich auch ein Paradies für Ornithologen. 38 von 43 Paradiesvogelarten leben auf dieser Pazifikinsel, und es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie vielfältig und bunt diese natürlichen Geschöpfe sind. Bedingt durch die unberührte Natur ist Papua Neuguinea allerdings auch ein kleines Idyll für Fischer. Sowohl in den Flüssen, die durch den Regenwald führen als auch im tiefblauen Meer findet man viele verschiedene Fischarten, die zumeist auch noch köstlich schmecken. Sich mittags den Fisch fangen, den man abends zum Dinner genießt, das ist eine Herausforderung, die viele Besucher in Papua Neuguinea zu schätzen wissen.
Besonders interessant ist allerdings die farbenfrohe Unterwasserwelt. In Papua Neuguinea tauchen zu gehen, lohnt sich auf jeden Fall. Tiefe Korallenschluchten ziehen sich durch den Meeresgrund, bunte Riffe reihen sich an die Küste und darüber findet man kristallklares Wasser. Mit ein wenig Glück erwischt man in diesen exotischen Tauchrevieren sogar noch Wracks alter Kriegsgeschütze. Papua Neuguinea ist also auch ein Paradies für Taucher.
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Tags : Papua-Neuguinea
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