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Kongo

Kongo

Sie ist im Augenblick kein Land für den Tourismus, denn die dafür nötige Infrastruktur fehlt der Demokratischen Republik Kongo fast vollständig. Die innere Sicherheit ist in vielen Teilen des Landes nicht garantiert und auch aus diesem Grund sind Reisen in dieses Urlaubsland eher selten. Das bedeutet aber nicht, dass es hier keine interessanten Ziele für Reisende gibt. Wer über Mut gepaart mit einer großen Portion Abenteuerlust verfügt, eine gute Kondition besitzt und auf Luxus nach westlichem Standard in seinem Urlaub verzichten kann, für den kann eine Reise in diesen zentralafrikanischen Staat ein einmaliges Erlebnis sein. Jedem Reisenden sei aber empfohlen, den Reisewarnungen und Hinweisen des Auswärtigen Amtes Beachtung zu schenken.

Kin la belle – Kinshasa, die Schöne – so wird die Hauptstadt des Landes liebevoll von ihren Einwohnern genannt. Sie liegt am Pool Malebo, direkt gegenüber von Brazzaville, der Hauptstadt der benachbarten Republik Kongo. Der gleichnamige Fluss bildet auch die Landesgrenze und staut sich im Pool Malebo zu einem beeindruckenden See.

Kinshasa ist das Zentrum der afrikanischen Kunst und viele der hier ansässigen Künstler erlauben dem Urlauber Einblicke in ihre Arbeit und freuen sich über Besucher in ihren Ateliers. Besonders beeindruckend in der Hauptstadt ist der See Ma Valée, der sich zwischen zwei Hügeln in der Nähe der Universität befindet und von dichtem Regenwald umgeben ist. Umgeben wird Ihr Reiseland z. B. von Angola oder der Zentralafrikanischen Republik.

Rund 60 Prozent des Landes sind von tropischem Regenwald bedeckt. Outdoor-Freunde können beeindruckende Touren durch die verschiedenen Naturreservate unternehmen, sollte sich jedoch immer einer Gruppe mit einheimischen Führern anschließen. Ein besonderes Highlight für Tierfreunde bietet der Lomako-Nationalpark. Hier können die als Bonobo bezeichneten Zwergschimpansen beobachtet werden. Inlandflüge über diesen Teil des Kongobeckens bieten beeindruckende Ausblicke. Wer den Park aber wirklich hautnah erleben möchte, sollte an einer Pirogenfahrt durch den Urwald und an einer Trekking-Tour zur Tierbeobachtung teilnehmen. Bei diesen organisierten Touren ist auch ein Besuch auf der Bonobo-Beobachtungsstation möglich.

Wie eine Reise in längst vergangene Zeiten mutet ein Besuch bei den im Ituri-Regenwald lebenden Mbuti an. Dieser Pygmäenstamm lebt nach Traditionen, wie sie schon lange in Vergessenheit geraten sind, und befindet sich in einem absoluten Einklang mit der ihn umgebenden Natur.

Am Fluss Lualaba nordöstlich von Bugama liegt der Upemba-Nationapark. Über 1.800 Tierarten sind hier beheimatet und können in freier Wildbahn beobachtet werden. Wer die Heimat der inzwischen fast ausgerotteten Berggorillas kennenlernen möchte, sollte den zwischen zwei Gebirgszügen angesiedelten Virunga-Nationalpark besuchen. Für Vogelliebhaber ist ein Ausflug an der Grenze zu Uganda liegenden Eduardsees ein sehr beeindruckendes und unvergessliches Erlebnis.



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