
Goldene Möwe über goldener Sonne und weiß-blauem Meer vor rotem Hintergrund, so sieht die Flagge des Inselstaates Kiribati im Pazifik aus. Das Gebiet erstreckt sich nördlich und südlich des Äquators über mehrere Inseln Polynesiens und Mikronesiens. Neben dem einheimischen Gilbertesisch, wird dort auch Englisch gesprochen, denn Kiribati war einst eine britische Kolonie bis sie am 12. Juli 1979 die Autonomie im Commonwealth erreichten, einem britischen Kolonienverband, dessen Bürger das britische Bürgerrecht eingeschränkt besaßen.
Kiribati ist besonders bekannt bei Fischern weltweit. Wer im Urlaub nicht nur Faulenzen am Strand, sondern auch Abwechslung mag, der findet diese besonders an den Stränden Kiribatis. An den flachen Gewässern in Strandnähe kann man prächtig Flugangeln, und das auch noch im Salzwasser. Gleichzeitig kann man mit einem Boot hinaus fahren, bis man das tiefblaue Meer erreicht. Hier kann man auch in tieferen Regionen fischen. So wurden in Kiribati schon einige Rekorde im Angeln aufgestellt. Wer sich bisher noch nicht getraut hat oder wenig Interesse an dem langwierig wirkenden Sport gefunden hat, wird in Kiribati ein Abenteuer erleben.
Ein weiterer interessanter Aspekt Kiribatis ist die Kultur der Einheimischen. In einen Lebensstil einzutauchen, der unserem europäischen Weltbild völlig fremd erscheint, ist nicht nur eine freudige Begebenheit, sondern erweitert den eigenen Horizont. Mit der typischen Gastfreundschaft dieser Stämme, wird man sich in kürzester Zeit wohl fühlen. So können Touristen genießen, sich auf die Rituale der Einwohner Kiribatis einzulassen und beispielsweise an öffentlichen Treffen unter traditionellen Begegnungsstätten teilzunehmen, wie u. a. in der so genannten Maneaba. Die Einfachheit und die Freude am Leben begeistern die Besucher immer wieder aufs Neue und eröffnen ihnen eine völlig andere Sichtweise.
Eine besondere Kunst stellen dabei die traditionellen Tänze der Inselbewohner dar. Die Koordination ihrer Füße, Hände, ihrer Mimik und des gesamten Körpers sind für Außenstehende beeindruckend. Angelehnt an die natürlichen Phänomene imitieren die Einwohner Kiribatis in ihrem Tänzen alle sie umgebenden Wunder der Tier- und Pflanzenwelt. So beziehen sie auch die Grundstoffe ihrer Kostüme aus den natürlichen Materialen ihrer Insel.
Thema dieser Tänze sind auch oft die einheimischen Vogelarten. Diese pazifischen Seevögel sind auf der Insel stark vertreten. Allein 18 verschiedene Arten tummeln sich auf den Inseln Kiribatis. Wer sich genügend Zeit nimmt, kann die Vögel in ihren Scharen bewundern. Wer es etwas spannender mag, findet in Kiribati zudem wunderbare Bedingungen zum Surfen. Die hohen Wellen und das passende Wetter locken jedes Jahr viele Sportbegeisterte auf Kiribati und wer weiß, wie schnell man selbst dazugehört, wenn solche sportlichen Abenteuer rufen.
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