Japan
Japan ist ein Inselstaat. Mit der Hauptstadt Tokio liegt dieser Stadat vor der Küste des südostasiatischen Festlands. Die westliche Prägung durch die seit langer Zeit bestehende enge Beziehung zu den USA sorgt immer wieder für heikle politische Situationen in dieser Region.
Der Blick auf die Landkarte offenbart die Nachbarn. Im Süden liegen die Inseln Taiwan und die Philippinen. Im Westen kommt das Festland mit China, Südkorea, Nordkorea und Russland. Im Wesentlichen besteht das Land aus den vier großen Inseln Hokkaido im Norden, der Hauptinsel Honshu und Shikoku und Kyushu im Süden. Hinzu kommen noch etwa 7.000 kleine Inseln, die sich im Wesentlichenhauptsächlich in den Archipel Seto-Inlandsee und Ryukyu-Inseln konzentrieren.
Die ländliche Beschaffenheit ist wechselhaft. Etwa 60 Prozent des Landes sind von einer Gebirgskette überzogen. In einer solchen Kette findet man auf Honshu den Fujisan, der mit 3.776 Metern der höchste Berg ist. In Deutschland wird der Berg häufig als Fudschijama bezeichnet, was auf einer falschen Lesart beruht. In den wenigen Ebenen haben sich die Menschen hauptsächlich angesiedelt. Hier finden Sie dann auch die wesentlichenessentiellen Städte. In der Kanto-Ebene liegen Tokio und Yokohama, in der Nobi Ebene Nagoya, in der Osaka-Ebene finden Sie Kobe, Kyoto und Osaka und in der Tsukushi-Ebene liegt Kitakyushu-Fukuoka.
Tokio ist mit über 8 Millionen Einwohner eine Megametropole. Hier wird der westliche Einfluss sowohl im Straßenbild als auch in der Architektur deutlich. Allerdings finden Sie in Tokio auch den Kaiserpalast Kokyo, der im Bezirk Chiyoda liegt oder die Tempel Meiji-Schrein und Senso-ji in Taito. Westlichere Architektur können Sie mit dem Edo Tokyo Museum oder dem Tokyo Dome bestaunen. Und natürlich gehört auch der Tokyo-Tower, das 333 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt dazu.
Yokohama hat einiges zu bieten für Reisende mit Kindern. Hier gibt es das Kinderland Kodomo no Kuni. Außerdem liegen hier das große Aquarium Yokohama Hakkejiima Sea Paradise und die Zoos Nogeyama-Zoo und Zoorasia.
Ebenfalls auf Honshu liegt Nagoya. Hier sollten Sie es nicht versäumen, der Nagoya-jo Burg einen Besuch abzustatten. Bekannt ist die Burg für die beiden Kin-Shachihoko Statuen. Dies sind riesige Fische mit Tigerköpfen, die als goldene Statuen auf der Burg thronen.
Kobe ist eine Stadt, die unbedingt von ihnen besucht werden sollte, wenn Sie gerne religiöse Stätten besuchen. Denn hier finden sich zahlreiche buddhistische Schreine wie etwa der Ikuta Schrein oder der Nagata-Schrein. Aber auch eine Moschee, eine Synagoge und einige katholische Kirchen können in Kobe besichtigt werden. Kobe hat natürlich noch mehr zu bieten mit dem Kobe Tower oder den schönen und weitläufigen Parkanlagen.
Es könnten noch zahlreiche andere Städte erläutert werden, da jede für sich einen besonderen Reiz hat. Einen ganz anderen besonderen Reiz aber hat die Kirschblüte in Japan. Wenn die zahlreichen Bäume in den Parks mit unzähligen weißen oder blassrosa-farbenen Blütenblättern überzogen sind, dann fühlt man sich, als sei man im Märchen. Wenn dann noch der Wind in die Bäume greift und die Blütenblätter herumwirbelt, dann ist die Verzauberung perfekt.
Zu dieser Verzauberung in Japan gehören natürlich auch die Geishas mit den Teezeremonien oder Ikebana, derie Blumensteckkunst. Und wenn Sie es einrichten können, dann sollten Sie einem Kabuki-Theater einen Besuch abstatten. Da hier neben dem Gesang auch Pantomime und Tanz aufgeführt werden, ist dies auch für Europäer sehr interessant.
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