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Guayana

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Vom Massentourismus ist Guayana bisher noch verschont geblieben. Individualreisende und Outdoor-Freunde finden hier aber ein südamerikanisches Paradies, das seinesgleichen sucht. Die Küstenebene am Atlantik ist nur etwa sechs Kilometer breit und dahinter beginnt die teilweise unwegsame, aber ungeheuer beeindruckende Landschaft, die jeden Urlauber in ihren Bann zieht.

Eingerahmt von Suriname, Brasilien und Venezuela scheint in Guayana an vielen Orten die Zeit einfach stehengeblieben zu sein. Das Angebot an Flügen oder organisierten Reisen ist begrenzt. Vielleicht bestimmt aber gerade das den besonderen Reiz für einen Urlaub an diesem Reiseziel. Als Reisender erreicht man per Flugzeug zunächst die Hauptstadt Georgetown. Nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit und beginnen Sie Ihre Reise damit, sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt genauer anzusehen. Die Kirche Saint George ist die höchste Holzkirche der Welt und schon deshalb einen Besuch wert. Touristisch interessant ist das Nationalmuseum. Hier erhalten Urlauber einen guten Eindruck von der Kultur und Geschichte dieses kleinen Landes. Wenngleich Guayana vom Tourismus weitgehend unberührt ist, heißt das in keinem Fall, dass es nicht interessante und sehenswerte Ziele gäbe.

Viele Naturschauspiele erwarten den Reisenden hier. Am Potarofluss ergießt sich der Kaieteur-Wasserfall mehr als 220 Meter in die Tiefe. Damit gehört dieser im Potaro-Nationalpark gelegene Katarakt zu den höchsten Wasserfällen Amerikas. Auch am Irgenfluss erwartet Reisende ein Naturschauspiel dieser Art. Die Orinduk-Fälle ergießen sich hier in den Fluss. Die Landschaft bezaubert sicher auch Sie mit den vielen blühenden Bromelien und einer artenreichen Vogelwelt. Das Baden ist hier möglich und wird ganz sicher zu einem besonderen Urlaubserlebnis werden. In Bartica gibt es regelmäßig geführte Touren in die Gold- und Diamantminen in der Umgebung. Guayana ist ein sehr rohstoffreiches Land und Urlauber haben hier die Möglichkeit, Schmuckstücke relativ günstig zu erwerben.

Guayana wird auch das „Land der tausend Flüsse“ genannt. Viele geführte Boots- und Kajaktouren bringen Reisende mit der grandiosen Natur auf Tuchfühlung. Eine Bootsfahrt auf dem Rupununi-Fluss und ein Besuch im Indianerdorf Yupukari gehören zu den absoluten Highlights. Mit etwas Glück bekommt man die Gelegenheit, den Ureinwohnern bei der Untersuchung und Erforschung der schwarzen Kaimane zur Hand zu gehen. Ein weiterer Geheimtipp ist der Besuch des Iwokrama Forstes. Hier leben Jaguare in freier Wildbahn, von denen Sie sicher ein paar aufregende Erinnerungsfotos schießen können. In der Savanne von Guayana wird die Tradition der Hirten sehr hochgehalten. Ein Ausritt in die abendliche Natur, die von einem atemberaubenden Sonnenuntergang in ein nahezu unwirkliches Licht getaucht wird, ist ein unvergessliches Erlebnis.




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