
Vom Tourismus nahezu unberührt und bei Outdoor-Sportlern genauso beliebt wie bei Rucksacktouristen ist Chile, der schmalste Staat in Südamerika. Das Land kreuzt aufgrund der extremen Nord-Süd-Ausdehnung 39 Breitengrade. Die pazifische Küste des Landes misst mehr als 4.500 km und bietet dem Urlauber einsame und idyllische Strandabschnitte mit perlweißem Sand, wie sie schöner kaum sein können.
Die Hauptstadt, Santiago de Chile, ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für Reisen durch die teilweise noch unberührte Landschaft. Wen die Reise in die Hauptstadt führt, der sollte die Metro de Santiago zur Fortbewegung innerhalb der Stadt benutzen. Die U-Bahn-Stationen sind so kunstvoll gestaltet, dass ihnen eine hohe kulturelle Bedeutung zukommt.
Hochinteressant ist das Museo Chileno de Arte Precolombino mit Artefakten aus der Zeit vor der Entdeckung Chiles. Die Stadt hat eine touristisch wertvolle Lage. Die Skigebiete in den Anden sind genauso leicht zu erreichen wie die herrlichen Strände des Pazifik. Bevorzugte Ziele für einen Badeurlaub sind die Orte Vina del Mar und Valparaiso.
Eine ausgeprägte Dünenlandschaft ist das Ziel vieler Reisender, die sich Vina del Mar als Urlaubsort ausgesucht haben. Die Stadt hat neben den traumhaften Palmenstränden auch noch einige sehenswerte Gebäude zu bieten. Auch die Hafenstadt Valparaiso ist als Reiseziel beliebt und im Tal des Rio Maipo unweit der Hauptstadt liegen Chiles bekannteste Weinanbaugebiete. San José de Maipo ist der Zugang zum bisher noch nicht komplett ausgebauten Skigebiet Lagunillas.
Chile hat als Urlaubsland für Outdoor-Sportler eine Menge an Abwechslung zu bieten. Der Rio Mapocho ist bei Kajakfahrern sehr beliebt. Hier beginnt Nationalpark Monumento Natural el Morado. Der 5060 Meter hohe Morado ist das Ziel vieler Trekking- und Klettertouristen.
Der Nationalpark Rapa Nui auf den zum Land gehörenden weltberühmten Osterinseln wurde von der UNESCO zum Bioreservat erklärt. Die Atacamawüste in Nordchile besuchen Urlauber am Besten kurz nach einem Regenschauer. Dann ist sie übersät von Millionen von Blumen.
In der rauen Natur Patagoniens im Süden liegt der Nationalpark Kap Horn. Er umfasst die gesamte unbewohnte Inselgruppe des Feuerlandarchipels und die Inselgruppen der Walloston- und Hermite Inseln. Die Landschaft ist geprägt vom immer aufgewühlten Meer, schroffen Felsen und einem heftigen Wind. Im Bereich der großen Seen in Zentralchile liegt der Nationalpark Chiloé. Der Eingang zum Park befindet sich bei Cucao. Die gleichnamige Bucht Bahia Cucao ist ein beliebtes Reiseziel für Badegäste. Durchwandern Sie den Park oder beobachten Sie die Pinguine vor der Küste.
Sowohl im Norden des Landes als auch im Bereich der patagonischen Seen gibt es viele Thermalquellen, die totale Entspannung nach einem anstrengenden Wandertag versprechen.
Weitere Infos zu Chile:
Tags : Chile
You can leave a response, or trackback from your own site.



