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Belize

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Für Taucher, die ein gewisses Risiko nicht scheuen und gern etwas Abenteuerliches erleben möchten ist Belize ein absoluter Geheimtipp. Die Belize Cays sind das zweitgrößte Korallenriff der Welt und liegen vor der Küste dieses flächenmäßig kleinen Staates in Mittelamerika. Aber die Tauchgebiete vor der Halbinsel Yucatán bieten nicht nur eine ungeheure tropische Vielfalt und Farbenpracht, sie sind auch bevölkert von Haien und das macht das Tauchen hier zu einem nicht ganz ungefährlichen Hobby.

Die Landesgrenzen werden im Norden von Mexico und im Westen von Guatemala bestimmt. Die teilweise wirklich wunderschönen Strände am Golf von Honduras sind aber für einen Badeurlaub eher ungeeignet, weil sie teilweise komplett zugewachsen sind. Eindrucksvoll erheben sich die Maya Mountains im Landesinneren auf 1.120 Meter. Belize ist eine Ferienregion für Individualisten, die vom Tourismus bisher weitgehend unberührt geblieben ist.

Naturliebhaber kommen in vielen Teilen dieses kleinen Landes durchaus auf ihre Kosten, denn die sehr fruchtbare Landschaft bietet neben einer üppigen Vegetation auch eine ungeheure Artenvielfalt an tropischen Tieren. Die Landwirtschaft in dieser Ferienregion wird von Zuckerrohr- und Zitrusfruchtplantagen fast vollkommen beherrscht. Wer sich auf eine Reise durch dieses Urlaubsland begibt, sollte neben vielen anderen touristisch interessanten Zielen zunächst einen Besuch in der Hauptstadt Belmopan einplanen. Sie liegt im Landesinneren und beherbergt auch die einzige Universität des Landes.

Als interessante Reiseziele in und um die Hauptstadt gelten vor allen Dingen der Guancaste Nationalpark und der Zoo. Das Parlamentsgebäude ist im Maya-Stil gebaut und absolut sehenswert. Von Belmopan aus werden Ausflüge in die Höhle Actun Tunichil Muknal organisiert. Die Kalksandsteinhöhle liegt am Roaring Creek River und wurde 1989 entdeckt. Auffallend viele Fundstücke aus der Maya-Zeit lassen darauf schließen, dass es sich hier um einen Zeremonienort gehandelt hat. Die Mayas bezeichneten die Höhle als Xibalba, was gleichbedeutend mit dem „Eingang zur Unterwelt“ ist.

Wer sich für die Historie Mittelamerikas interessiert, sollte auf jeden Fall die Maya-Ruinen nahe bei Orange Walk besuchen. Hier erhält man einen prachtvollen Eindruck von dieser längst untergegangenen Hochkultur. Die Stadt ist auch das Zentrum des Zuckerrohranbaus. Die kostengünstigste Art, sich innerhalb des Landes zu bewegen, sind die Linienbusse. Sie sind gemessen an anderen mittelamerikanischen Staaten bequem, geräumig und verkehren regelmäßig.

Wenn Sie mit einem Mietwagen durch Belize fahren möchten, sollten Sie sich auf schlechte Straßenverhältnisse und nur sehr wenige Tankstellen einstellen. Dafür werden Urlauber, die sich im Land bewegen, von der einheimischen Bevölkerung mit viel Interesse und Neugier aufgenommen. Besonders in den kleinen Dörfern ist die Gastfreundschaft sehr ausgeprägt und hier kann man das ursprüngliche Leben hautnah spüren.



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