
Wen es interessiert, woher Barbados seinen Namen hat, sollte sich nach den Banyan-Bäumen umsehen, die über die ganze Insel verteilt wachsen. Die freiliegenden und recht struppigen Wurzeln führten dazu, dass man das Land Los Barbados – die Bärtigen – nannte. Urlaub auf dieser Insel, die zu den kleinen Antillen gehört, das bedeutet für die meisten Reisenden Sonne, Sand und Meer. Aber die Insel hat als Urlaubsland noch ganz andere Ziele zu bieten, die teilweise vom Tourismus noch unberührt sind. Sie bietet eine sehr abwechslungsreiche und farbenfrohe Landschaft.
Während sich an der Westküste die traumhaften Strände in unterschiedlichen Farbschattierungen präsentieren, dominieren an der Ostküste raues Wetter mit hohen Wellen, die sich an schroffen Felsen brechen. Die Strände der Ostküste locken viele Surfer an. Exotische Tiere in freier Natur bietet ein kleiner Park, das Barbados Wildlife Reservat. Im Inneren der Insel warten eine ganze Reihe von außergewöhnlichen Naturschönheiten darauf, von den aufmerksamen Besuchern entdeckt zu werden.
In der Hauptstadt Bridgetown ist der britische Einfluss noch an jeder Straßenecke zu spüren. Ein Bummel über den Trafalgar Square mit der Nelsonstatue im Zentrum erinnert an sein Pendant in London. Interessant ist aber, dass die Statue auf der Insel etwa 20 Jahre älter ist. Auch das Parlamentsgebäude und die Kathedrale St. Michaels werden von den Urlaubern gern besucht. Das bunte Treiben und die Lebensfreude in dieser Stadt sind typisch für die Karibik.
Reisen Sie also nicht nur zum Baden nach Barbados, sondern nutzen Sie die Gelegenheit, als Reisender über die Insel Land und Leute wirklich kennenzulernen. Das Autofahren ist aufgrund des Rechtsverkehrs zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber mit einem Mietwagen sind Urlauber unabhängig und können wunderbare Ausflüge machen.
Ein absolutes Highlight ist die Fahrt nach Holetown nördlich von Bridgetown. In dieser kleinen Stadt an der St. James Küste im Westen der Insel sind die ersten Engländer gelandet. Die St. James Kirche ist die älteste Kirche in der ganzen Karibik. Hier an der Gold Coast liegen viele prachtvolle Villen. Etwas weiter nördlich befindet sich Speighttown. Dies war einmal der bedeutendste Zuckerhafen der Insel.
Unbedingt einen Besuch abstatten sollte man auch St. Nicolas Abbey. Nach der Besichtigung wird ein Film gezeigt, der darstellt, wie man in den 30er Jahren mit dem Schiff von Großbritannien auf die Insel reiste. Die Naturschutzgebiete auf dieser Karibikinsel sind einzigartig. In den dichten Mahagoniwäldern leben Tausende der sehr seltenen grünen Affen. Sie in der freien Natur hautnah beobachten zu können, ist ein wirklich unvergessliches Erlebnis.
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Barbados nenn ich mal ein Traumreiseziel auf Erden. Mir kann keiner erzählen das er da nicht mal Urlaub machen möchte. So schöne Strände einfach nur Traumhaft.